27.02.2026
2026/022UBA-Studie empfiehlt Ökodesign-Anforderungen für Textilien
2026/022/01
Das Umweltbundesamt (UBA) hat untersucht, ob auf der Grundlage der Ökodesignverordnung (siehe VFI-RS 2024/ [...] 073/01) für Textilien Vorgaben für verbindliche Anforderungen an die Nachhaltigkeit gemacht werden können. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es grundsätzlich möglich ist, solche Ökodesign-Anforderungen in ein Ökodesign-Label zu überführen, welches beim Kauf einen schnellen Überblick bietet, wie nachhaltig ein Textilprodukt ist.Der Produktaspekt Haltbarkeit könnte als wichtigstes Produktmerkmal benannt werden, indem möglicherweise die Anzahl der Wasch-Trockenzyklen angegeben werden.Für die Produktaspekte Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit seien Leistungsklassen denkbar und für den Produktaspekt Rezyklatanteil konkrete Prozent-Angaben.Informationen zu den besorgniserregenden Stoffen werden als zu umfangreich für ein Label am Produkt angesehen und könnten eher in den Digitalen Produktpass einfließen, auf den auf dem Label verwiesen wird.Die Pressemeldung (a) und die 383 Seiten umfassende Studie (b), die aktuell nur in Englisch vorliegt, können angefordert werden.(HG)
Richtlinien im Hinblick auf bestimmte Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Sorgfaltspflichten von Unternehmen geändert
2026/022/02
Die Kommission hat eine Richtlinie veröffentlicht, die vier Richtlinien im Hinblick auf bestimmte Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Sorgfaltspflichten von Unternehmen ändert.Betroffen sind die Richtlinie 2006/43/EG hinsichtlich der Harmonisierung von Abschlussprüfungen und Jahresabschlüssen; dieRichtlinie 2013/34/EU über den Jahresabschluss, den konsolidierten Abschluss und damit verbundene Berichte von Unternehmen bestimmter Rechtsformen; dieRichtlinie (EU) 2022/2464 hinsichtlich der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (siehe VFI-RS 2022/136/01 a) und dieRichtlinie (EU) 2024/1760 über die Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit (siehe VFI-RS 2024/076/01a).Die 35 Seiten umfassende Richtlinie bitte anfordern.(HG)
Vorläufige Anwendung des Interimsabkommens mit den Mercosur-Staaten
2026/022/03
Die Kommission hat den Beschluss über die über die Unterzeichnung und die vorläufige Anwendung des Interimsabkommens über den Handel zwischen der Europäischen Union und dem Gemeinsamen Markt des Südens, Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (den Mercosur-Staaten) veröffentlicht.Der Beschluss kann angefordert werden.Das Abkommen umfasst fast 70 MB und kann deshalb nicht angefordert werden.Es kann unter dem Link https://publications.europa.eu/resource/cellar/4c9693e4-1389-11f1-8870-01aa75ed71a1.0004.01/DOC_1heruntergeladen werden.(HG)
Vorläufige Anwendung des Partnerschaftsabkommens mit den Mercosur-Staaten
2026/022/04
Die Kommission hat den Beschluss über die Unterzeichnung und die vorläufige Anwendung des Partnerschaftsabkommens über den Handel zwischen der Europäischen Union und dem Gemeinsamen Markt des Südens, Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (den Mercosur-Staaten) veröffentlicht.Der Beschluss kann angefordert werden.Das Abkommen umfasst fast 70 MB und kann deshalb nicht angefordert werden.Es kann unter dem Link https://publications.europa.eu/resource/cellar/093d10b9-1389-11f1-8870-01aa75ed71a1.0004.01/DOC_1heruntergeladen werden.(HG)
Endgültiger Antidumpingzoll auf Stahlräder aus China eingeführt
2026/022/05
Im Anschluss an eine Auslaufüberprüfung (siehe VFI-RS 2025/029/01) hat die Kommission mit Verordnung einen endgültigen Antidumpingzoll eingeführt auf die Einfuhren von für den Einsatz im Straßenverkehr konzipierten Stahlrädern mit Ursprung in der VR China, die derzeit in die KN-Codes ex 8708 70 10, ex 8708 70 99 und ex 8716 90 90 eingereiht werden.Der Antidumpingzoll ist für drei namentlich genannte Unternehmen und für im Anhang der Verordnung genannte andere mitarbeitende Unternehmen festgelegt worden auf 50,3 % und für alle übrigen Unternehmen auf 66,4 %.Die 35 Seiten umfassende Verordnung kann angefordert werden.(HG)
Liste der von den EWR-EFTA-Staaten in der ersten Jahreshälfte 2025 erlassenen Zulassungsentscheidungen gefährlicher Stoffe nach der REACH-Verordnung
2026/022/06
Eine sieben Seiten umfassende Liste der von den EWR-EFTA-Staaten zwischen dem 1.Januar und dem 30.Juni 2025 erlassenen Zulassungsentscheidungen gefährlicher Stoffe nach der REACH-Verordnung, die im Amtsblatt veröffentlicht ist, bitte anfordern.(HG)
NIQ - Konsumklima gerät im Februar 2026 ins Stocken
2026/022/07
Im Februar 20265 hellt sich die Stimmung der Verbraucher nicht weiter auf: Während die Einkommenserwartungen noch leicht zunehmen, trübe sich die Anschaffungsneigung ein.Die ohnehin hohe Sparneigung lege nochmal zu.Und auch die Konjunkturerwartungen fielen diesen Monat wieder leicht pessimistischer aus. Die aktuellen Befragungsergebnisse zeigten daher für März 2026 im Vergleich zum Vormonat einen leichten Rückgang des Konsumklima-Indikators um 0,5 Punkte auf -24,7 Punkte (revidiert -24,2 Punkte).Dies zeigten die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM, das seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird.Die ausführliche Pressemeldung bitte anfordern.(HG)
Jährliche Inflationsrate im Januar 2026 im Euroraum bei 1,7 % und in der EU bei 2,0 %
2026/022/08
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Januar 2026 bei 1,7 % gegenüber 2,0 % im Dezember 2025 (Januar 2025 2,5 %), teilte Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, mit.Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union habe im Januar 2026 bei 2,0 % gegenüber 2,3 % im Dezember 2025 (Januar 2025 2,8 %) gelegen.Die Pressemeldung bitte anfordern.(HG)
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